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Die Autoren von Star Trek zum Beamen

Was sagen die Autoren der Fernsehserie zu diesem Problem?

In seinem Buch "Die Physik von Star Trek" [1] diskutiert der bekannte amerikanische Astrophysiker Lawrence M. Krauss die Probleme, die sich beim Beamen ergeben. Neben den Schwierigkeiten bei der Ermittlung und Übertragung der dabei nötigen riesigen Datenmengen (ein Problem, das auch schon in der klassischen Physik auftritt), geht er auch auf die Probleme ein, die die Heisenberg´sche Unbestimmtheitsrelation für das Beamen aufwirft. Er schreibt: Die Star-Trek-Autoren sind sich dieses Problems durchaus bewusst gewesen. Ihnen war klar, daß die quantenmechanischen Gesetze erhebliche Probleme für die Funktion des Transporters schaffen. Daraufhin setzten sie ein Mittel ein, das Wissenschaftlern nur in einem sehr beschränkten Maße zur Verfügung steht: künstlerische Freiheit. Sie schufen "Heisenberg-Kompensatoren", die eine "Quanten-Auflösung" von Objekten gestatten. Als man den technischen Berater von Star Trek Michael Okuda danach fragte, wie Heisenberg-Kompensatoren funktionieren, antwortete er nur, "Gut, danke".

Quellen:

[1] L. M. Krauss, Die Physik von Star Trek, Heyne-Verlag, München, 1996, S. 96.


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